Security

In Netzwerk-Video-Lösungen werden DRAM und Flash ICs eingesetzt. Diese Lösungen sind z.B. Netzwerkkameras (ein Verbund von Kameras, die in einem Netzwerk miteinander verbunden sind und sich zentral steuern lassen) welche zur Überwachung von Gebäuden, Plätzen, Gesichtserkennung, Autokennzeichen-Erkennung, etc. eingesetzt werden.

Technisch betrachtet basiert heute alles auf Digitaltechnik, welche die Analogtechnik fast vollständig vom Markt verdrängt hat (Analogtechnik findet sich nur noch in älteren vor Jahren installierten Anlagen). Da die eingesetzten Kameras immer leistungsfähiger und hochauflösender werden (4K, 8K in Entwicklung), steigt hier der Speicherbedarf sukzessive an.  Selbst „einfache“ Systeme verfügen heute über 1-2Gbit DRAM (z.T. noch DDR2, meist aber DDR3), 4Gb bis 8Gbit pro System bei leistungsfähigeren Geräten sind keine Seltenheit. State of the art Systeme verwenden bereits LPDDR4 und sind mit 8Gb bis 16Gbit pro Gerät ausgestattet.

Im Flashbereich hat sich in diesem Marktsegment meist SLC NAND Flash in den Größen von 1Gb bis 8Gbit durchgesetzt. Neue Systeme werden gerne mit eMMC entwickelt.

Da Kamerasysteme oftmals Outdoor in den verschiedensten Weltregionen installiert werden, sind die Temperaturanforderungen an die Systeme meist sehr hoch. Alle in solchen Systemen verwendete Komponenten müssen einer Temperaturanforderung von -40°C bis +85°C genügen. Vor allem die hohen Temperaturen sind in vielen Systemen oftmals eine Herausforderung, da viele Komponenten im Betrieb eine zum Teil sehr hohe Eigenerwärmung haben.

Zukünftige Kamerasysteme werden sehr viel Bandbreite und Performance benötigen um mit 8K Auflösung und Deep Learning Anforderungen zurecht zu kommen. Solche Systeme werden mit LPDDR4X bzw. zukünftig mit LPDDR5 ausgestattet sein und auch im Flash Bereich mit großen eMMC Speichern (16GB und größer) ausgestattet sein.